Die Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit

Deutschland hat jahrelange erfolgreiche Erfahrung bei der Förderung Erneuerbarer Energien. Über die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) kann Südafrika daran teilhaben und so die erklärte Politik der sauberen Energiegewinnung und der Diversifizierung des Strommixes umsetzen.

Strom für ländliche Regionen. Vor allem die beiden Energieträger Wind und Sonne sind in Südafrika reichlich vorhanden. Über ein breit angelegtes Photovoltaikprogramm finanziert die Entwicklungszusammenarbeit die Elektrifizierung in den armen ländlichen Regionen von Eastern Cape. Hier sollen die Dörfer, die nicht an das landesweite Stromnetz angeschlossen sind, elektrifiziert werden.

Solarthermie für warmes Wasser. Die Bundesregierung unterstützt zudem die Kommunen bei der Bereitstellung von erneuerbarer Energie. Durch ein Solarthermieprogramm soll Warmwasser in den Privathaushalten zunehmend durch die reichlich vorhandene Sonneneinstrahlung erwärmt werden und nicht wie bisher durch elektrischen Strom.

Unterstützung von Politik und Privatsektor. Auch der Privatsektor soll durch zinsvergünstigte Darlehen bei der Einführung sauberer Energien gefördert werden. In Western Cape, wo die Windverhältnisse am besten sind, unterstützt Deutschland mit Netzstudien und Politikberatung die Provinzregierung und den staatlichen Stromerzeuger Eskom bei der Förderung von Windenergie. In einem Pilotprojekt werden 100 Auditoren zur energieeffizienten Nachrüstung öffentlicher Gebäude ausgebildet. Zudem wird der staatliche Central Energy Fund beim Aufbau eines Kohlenstoffmarktes für verbesserte Energieanwendungen in Niedriglohnhaushalten beraten.

Mit der konsequenten Einführung und Nutzung von regenerativen Energien wird auch der Bedarf an Fachkräften deutlich ansteigen. Entsprechende Aus- und Weiterbildungsprogramme werden entwickelt oder sind schon eingeführt.

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